IM-FOKUS-Anlageklassen_und_Maerkte
31.08.2023

IM FOKUS: Anlageklassen & Märkte

Nachhaltige Kapitalanlagen sind zunehmend gefragt. Dabei suchen viele Investoren nach Lösungen, die ihnen sowohl Rendite bieten, als auch die Möglichkeit, sich in Projekten mit nachhaltigem Nutzen für die Umwelt zu engagieren. Genau dieses Profil bieten Green Bonds.

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Green Bonds sind Anleihen, deren Emissionserlöse in ökologisch nachhaltige Geschäftsaktivitäten bzw. Projekte fließen. Dabei legt der Emittent in einem Rahmenwerk, dem sogenannten Green Financing Framework, fest, wie die Mittel eines Green Bonds verwendet werden dürfen. Wichtig dabei ist, dass die Gelder eines Green Bonds zwar der Finanzierung designierter grüner Projekte dienen, die Rückzahlung der Anleihe allerdings nicht an den Erfolg des einzelnen Projektes gekoppelt ist, denn für die Begleichung der Anleihe garantiert der Emittent. Somit ist die Ausgestaltung eines Green Bonds mit der einer konventionellen Anleihe gleichzusetzen.

Im Interview geht Julian Wortmann, Portfolio Manager für Credit Investments im Investmentgradebereich, der Frage nach, wie die Dekarbonisierung der Wirtschaft über Credit-Investments/Green Bonds unterstützt werden kann.

Das vollständige Interview können Sie sich hier ansehen:

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Details zu unserem HI-Green Bond-Fonds finden Sie hier.

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Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft. Alle Berechnungen basieren auf Euro. Die Berechnungsmethodik zur Wertentwicklung entspricht der BVI-Methode. Aufgrund seiner Zusammensetzung kann der Fonds eine erhöhte Volatilität aufweisen, d. h., der Anteilpreis kann auch innerhalb kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach oben und nach unten unterworfen sein.

Wissen entscheidet.

Das Ende der Welt Welcome to the Jungle Helaba Invest

Das Ende der Welt, wie wir sie kennen?

veröffentlicht in der Börsen-Zeitung am 2. April 2025,
Schwerpunktthema Asset Management (.pdf-Version)

Oder etwa nicht? Eines ist sicher: Die Arbeitsproben der neuen US-Regierung in den ersten Wochen ihrer Amtszeit sorgen dafür, dass uns die Frage nach dem Zustand der Welt sehr viel eindringlicher begleitet als zuvor. Bei der Suche nach Antworten erhält man unterschiedlichste Signale. Während politische Akteure und Beobachter überwiegend gravierende Änderungen erwarten, zeigen sich weite Teile der Kapitalmärkte überraschend unbeeindruckt. Diese relative Gelassenheit spiegelt sich bislang auch an den europäischen Corporate Bond-Märkten deutlich wider. Per 14. März haben sich die Risikoprämien von in Euro denominierten Investment Grade-Anleihen seit Jahresbeginn weiter reduziert. Die Spreads von High Yield-Anleihen liegen in etwa auf Jahresanfangsniveau, nachdem sie sich bis Anfang März auch deutlich reduziert hatten. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund einer zwischenzeitlichen Korrektur des S&P 500 um rund 10% bemerkenswert.

Neupositionierung im veränderten Zinsumfeld

Neupositionierung des Eigengeschäfts vor dem Hintergrund des veränderten Zinsumfelds

In Zeiten volatiler Märkte und stark gestiegener Zinsen hatten Geldmarktanlagen als Portfoliobaustein enorm an Bedeutung gewonnen. Eine Rückkehr von Diversifikationseffekten und die Einleitung des Zinssenkungszyklus durch die Zentralbanken im Jahr 2024 machen die Investition im Bereich des Geldmarktes zukünftig weniger vorteilhaft. Die relative Attraktivität anderer Assetklassen wie Unternehmensanleihen, Aktien, Immobilien oder Infrastruktur steigt wieder deutlich.

2025 03 Aktien Deutschland

Warum deutsche Aktien steigen, obwohl die Wirtschaft schwächelt

Deutschland hat in den letzten Jahren eine Phase des wirtschaftlichen Abschwungs durchlaufen, die sich durch leicht rückläufiges Wachstum bemerkbar macht. Im Jahr 2023 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3% und 2024 sank es um weitere 0,2%. Dabei ist das BIP in der Eurozone in diesen Jahren um jeweils 0,4% und 0,8% gestiegen. In der gesamten EU waren es sogar 0,6% und 1,1% (siehe Abbildung 1). Im vergangenen Jahr wuchs Frankreich mit 0,7%, Italien mit 0,4% und Spanien mit 3,5%. Deutschland bildet unter den großen Volkswirtschaften Europas dementsprechend das Schlusslicht in Sachen Wirtschaftswachstum. Diese anhaltende Schwächeperiode ist die längste seit dem Zweiten Weltkrieg und stellt die deutsche Wirtschaft vor erhebliche Herausforderungen.